Kurzarbeit und Weiterbildungen
Thursday, November 19. 2009
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Da stimme ich Ihnen absolut zu: Es nützt nichts, sich mit einem Thema zu befassen, wenn es einen selbst nicht interessiert! Wie schnell waren die Dinge, die man in der Schule gelernt hat, obwohl sie nicht im geringsten mit den eigenen Interessen übereinstimmen, aus dem Gedächtnis verschwunden! Bei Weiterbildungen ist das selbstredend nicht anders! Doch wenn man sich für ein Thema brennend interessiert und sich auch nur 'laienhaft' damit beschäftigt, alles versucht, darüber zu erfahren etc. pp., dann sind diese Dinge einfach fest im Gedächtnis verankert, weil sie dort sozusagen hingehören bzw. zur Persönlichkeit des Menschen. Ich finde es aber prinzipiell nicht schlecht, wenn Kurzarbeiter die Möglichkeit geboten bekommen, sich fortzubilden, auch wenn der Qualifikationsschein nicht viel über die wirklichen Stärken von ihnen aussagt. Außerdem können Kurzarbeit, Weiterbildungen und Umstrukturierungen niemals dafür garantieren, dass das Unternehmen vor der Insolvenz bewahrt wird. Am besten wäre es also, wenn die Fortbildungsangebote breit gefächert wären und individuell ausgewählt werden könnten (natürlich nicht komplett, aber doch relativ firmenunabhängig), damit jeder das auffrischen oder vertiefen kann, was er für seine Zukunft benötigen könnte und was ihm entspricht, damit die Qualifikationen auch im Falle einer Pleite nützlich bleiben. Ich denke, dass es immer die Chancen geben muss, sich weiterzuentwickeln! Man sagt schließlich nicht umsonst, dass Stillstand den Tod bedeutet.

