Geschichte

Life/Work Planning entstand in den 70er Jahren in den USA aus einer wissenschaftlichen Studie des Arbeitsmarktforschers Richard Nelson Bolles. Bolles untersuchte, warum es oft so schwierig ist, dass sich die Arbeitgeber und Stellensuchende finden und gut miteinander zurechtkommen.

Nach Abschluss der Studie führte Bolles Kurse durch, in denen die tatsächliche Funktionsweise des Arbeitsmarkts erklärt wurde und wie man darauf aufbauend die Einstellungschancen deutlich erhöhen kann.

Für die Kurse entwickelte er ein Skript, das er nach mehreren Überarbeitungen und Erweiterungen als Buch mit dem Titel „What Color is Your Parachute?“ veröffentlichte. Heute ist dieses Buch ein in nahezu alle Sprachen übersetzter und über 10 Millionen Exemplaren ein weltweit verkaufter Bestseller. Der deutsche Titel lautet „Durchstarten zum Traumjob“.  

Bolles begann sehr früh damit, mit Daniel Porot zusammenzuarbeiten. Porot konzentrierte sich auf die Umsetzung der von Bolles entwickelten Stellensuchstrategie. Er entwickelte dafür diverse sehr konkrete Schritte. Dank seiner Arbeit wissen Life/Work Planning Kursabsolventen genau, was jeweils als nächster Schritt konkret zu tun ist.

In Deutschland wurde Life/Work Planning von John Carl Webb Anfang der 90er Jahre eingeführt. Webb wurde von Bolles ausgebildet und lizensiert. Er hat bis heute mehrere hundert Kurse mit über zehntausend Teilnehmern u.a. an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster, der Universität Bremen und der Freien Universität Berlin durchgeführt. Die Erfahrungen aus den Kursen nutzte Webb zur konsequent praxisorientierten Weiterentwicklung der Trainingsmodule.